Herzlichen Glückwunsch, Gerhard Schmautz

Alter vereint Erfahrung und Weisheit …

wenn dann noch natürliche und erworbene Kompetenz in vielerlei Bereichen sich dazugesellt, dann „taugte man für eine Position im Bayerischen Schulleitungsverband“ in herausragender Weise.

Als der frühere Schatzmeister Horst Anhofer im Oktober 2007 ganz plötzlich von uns ging, suchte der BSV fast hektisch nach einem Nachfolger – und der Verband mit dem damaligen Vorsitzenden Werner Sprick wurde fündig: Gerhard Schmautz, zu dieser Zeit Rektor in Burgweinting, beileibe kein Unerfahrener im Verbandswesen, sagte nach relativ kurzer Bedenkzeit „ja“ zur Übernahme der Position des Schatzmeisters, und wir sind außerordentlich dankbar für den erleichternden Augenblick damals und sind es bis heute für eine beispielgebende, bis in die Haarspitzen korrekte Führung der Kasse, die in der Tat einen „Schatzmeister“ braucht.

Unser Kollege Gerhard durfte im November an seinem Heimatort Wörth a. d. Donau einen runden Geburtstag feiern, nunmehr seit 2010 im Ruhestand. Er war Rektor der Schulen Brennberg von 1993 bis 2001, Wiesent von 2001 bis 2006 und Burgweinting im Anschluss bis 2010. Rechnet man die fünfjährige Konrektorenzeit hinzu, trug er in der Schulleitung 23 Jahre hohe Verantwortung.

Jetzt hat er im November 2015 sieben Jahrzehnte vollendet. Dazu sagt der Bayerische Schulleitungsverband mit Petra Seibert an der Spitze herzlichsten Glückwunsch!

Von welch hohem Verantwortungsgefühl und von welch geradezu ansteckender Begeisterung bei aller gebotenen und gegebenen Ruhe der Jubilar erfüllt ist, beweist die Tatsache der Übernahme der Geschäftsführung im Jahre 2013 nach dem altersbedingten Ausscheiden von Siegfried Wohlmann, nachdem er 2010 und 2013 jeweils einstimmig als Schatzmeister bestätigt wurde.

Nicht nur seine organisatorischen Fähigkeiten und die spielerische Leichtigkeit, mit Zahlen zu Gunsten des Verbandes zu jonglieren, brachten ihm in Harmonie und Anerkennung die Ämter in Wiederholung. Vor allem die ihn auszeichnende menschliche Art des Umgangs miteinander wie die bewundernswerte Gelassenheit, der klare Blick für alle anfallenden Aufgaben und eindeutige finanzielle Planung ohne Risiko waren und sind die Fundamente, auf denen er in unnachahmlicher Weise arbeitete und „werkelte“. Zu selbstverständlich nehmen viele den reibungslosen Ablauf unzähliger einzelner Tätigkeiten hin.

So ein Tag regt zum Nachdenken an, sagt einem, dass nichts von allein passiert, dass nichts einfach gottgegeben ist, sondern dass Leidenschaft und immerwährende Bereitschaft als unverzichtbare Elemente verbandlicher Arbeit anzusehen sind.

Die gemeinsamen Zeiten bei Vorstandssitzungen, bei von ihm mit organisierten Kongressen oder sonstigen Gesprächsrunden sind immer ein Gewinn.

Deshalb wünscht sich der BSV noch lange die Gesundheit und die Kraft wie das Geschick des Schatzmeisters und Geschäftsführers, um weiterhin - auch in trüben und nebligen Zeiten – in ruhigem Fahrwasser gemeinsam dahin zu gleiten.