Situation der Verwaltungskräfte muss sich bessern

Sonntag, 02 Dezember 2012

Gespräch des BSV gemeinsam mit der AG Verwaltungskräfte und Elternverbänden mit dem Leitenden Ministerialrat Stefan Graf , Leiter der Abt. IV im Ministerium

 

Seit Jahren prangert der BSV an: Unbezahlte Überstunden, Unmengen von Mails und Abfragen, laufend Schüler im Sekretariat mit ihren kleinen und großen Nöten, Eltern-Anrufe und -besuche, Lehrkräfte mit Bitten und Wünschen, der Schulleiter braucht noch Schreiben und Statistiken - die Arbeit kann in der zur Verfügung stehenden Zeit einfach nicht erledigt werden. Verwaltungsangestellte brauchen nicht nur unendliche Geduld, Hilfsbereitschaft für alle und jeden, hohes Einfühlungsvermögen, exzellente Kenntnisse im Umgang mit Computern und dem Schulverwaltungsprogramm, sondern auch hohe Bereitschaft zur Ableistung von unbezahlten Überstunden bei weit unterdurchschnittlichem Gehalt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Verwaltungskräfte an bayerischen Schulen (AVBS) mit ihrer Landesvorsitzenden Gisela Wehner hatte zuletzt in den Sommermonaten Landtagsabgeordnete, das Kultusministerium und alle Verbände der Schulleiter, Lehrer und Eltern die desolaten Arbeitsbedingungen in den Schulsekretariaten geschildert und um Abhilfe gebeten.

Auch Eltern haben ein vitales Interesse daran, in der Schule stets jemanden zu erreichen, wenn ihr Kind krank ist, abgeholt werden muss oder will oder in anderen Notfällen. Der Bayerische Elternverband (BEV) mit Ursula Walther und der Nürnberger Elternverband e.V. (NEV e.V.) mit ihrer Vorsitzenden Heike Hein forderten eine durchgängige Ansprechbarkeit in der Schule durch die Schulsekretärin.

Durch ein Gespräch der Verbände mit dem Kultusministerium (KM) erhofften sich alle eine Klarstellung der aktuellen Problematik und eine Sensibilisierung des KM und insbesondere von Ltd.MR Stefan Graf für die Nöte sowie intensive Verbesserungsbemühungen bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen……..

Die Inhalte des intensiven Gesprächs lesen Sie im nächsten Heft von „Die Schulleitung“.