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Anfrage Schulleiter an Landtag

Schriftliche Anfrage an den Landtag durch einen früheren Volksschul-Schulleiter,
jetzt Leiter einer Grundschule und einer Mittelschule

Namen wurden weggelassen, denn der Brief könnte von vielen Betroffenen stammen:

 

Betr.: Schulleiter, hier: Anrechnungsstunden

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Schulleiter der Schule in XXX, d.h. genauer gesagt Schulleiter von zwei Schulen, nämlich der
Grundschule XXX und der Mittelschule XXX – sie bildeten bis letztes Schuljahr die Volksschule XXX.
Beide sind inzwischen eigenständige Schulen mit eigener Schulnummer, eigenem Personal, eigenem Haushalt etc.

Diese Konstellation gibt es landesweit nicht sehr oft.

 

Aktuell in 2012/ 2013
Verwaltungsstruktur im Schuljahr 2012/2013
Gesamtschülerzahl: 320, davon Grundschule 220, Mittelschule 100
1 Schulleiter A14,
1 Konrektor A13 + Z
1 Verwaltungsangestellte ½
Anrechnungsstunden insgesamt: 16, davon Schulleiter 13, Konrektor 3
Juristisch sind die beiden Schulen getrennt.
Jedoch sind sie in einem Gebäude. Wären sie auch räumlich getrennt, wäre diese Struktur –angepasst- doppelt erforderlich.

 

Nun zeichnet sich folgende Entwicklung ab:
Im kommenden Schuljahr 2013/2014 tritt nun der Fall ein, dass die Gesamtschülerzahl insgesamt unter 300 fallen wird.
Konsequenz:
Anrechnungsstunden insgesamt: 13 für Schulleiter und Konrektor.

 

Wären es räumlich getrennte zwei Schulen, würde es folgendermaßen aussehen:
GS Schülerzahl 181 – 240 gibt Anrechnungsstunden 11
(In der GS XXX werden es in die nächsten 5 Jahre immer über 200 Schüler sein)
MS Schülerzahl 80 – 95 gibt Anrechnungsstunden 5
(in der MS XXX in den nächsten 5 Jahren)
Gesamtanrechnungsstunden insgesamt: 16 für Schulleiter und Konrektor

 

Aktuell bedeutet das für mich: 3 Anrechnungsstunden weniger bei gleicher Arbeit,
also 3 Unterrichtsstunden mehr.

Neben der immensen, schon vorhandenen Doppelbelastung durch die Leitung sowohl einer Grundschule als auch einer Mittelschule zeichnet sich nun auch noch eine Reduzierung der Anrechnungsstunden ab.

Das kann so nicht hingenommen werden.

Ich beantrage daher, die Bemessungsgrundlage dahingehend zu ändern, dass zumindest die entsprechenden Anrechnungsstunden in gleicher Höhe gewährt werden.

Ich bitte um zeitnahe Bearbeitung und Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
der Name ist der Redaktion bekannt.