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BSV - KEG - Neue Kooperation möglich

Montag, 04 Februar 2008

Nach den Neuwahlen im BSV und in der KEG trafen sich Anfang Oktober zum ersten Mal die neuen Landesvorsitzenden. Werner Sprick überbrachte die besten BSV-Glückwünsche für Jürgen Pache zur Nachfolge von B. Buckenleib. In einem recht harmonischen Gespräch wurde bei vielen Punkten große Übereinstimmung festgestellt.


So steht auch für den KEG-Chef außer Frage, dass die Schulleitungen in Grund- und Hauptschulen eklatante Nachteile seit Jahrzehnten erdulden müssen. Dies beginnt bei der deutlich geringeren Leitungszeit der Rektorinnen und Rektoren im Vergleich zu allen anderen Schularten in Bayern, aber auch gegenüber anderen Bundesländern. Die „Anrechnungsstunden“ müssen zudem noch mit den Konrektoren geteilt werden, während andere Schularten einen eigenen Topf dafür haben. Ein weiterer krasser Nachteil wird von beiden Verbänden in der unterschiedlichen Zuteilung von Stellen für Verwaltungsangestellte gesehen, die zudem trotz gestiegener Anforderungen und erbrachter Leistungen seit eh und jeh nur als einfache Schreibkräfte bezahlt werden. Hier sind eine Aktualisierung des Arbeitskatalogs und eine adäquate Höherstufung zwingend nötig.

Auch die Auflistung des gestiegenen Arbeitsaufwandes für Schulleitungen klingt bei KEG und BSV nahezu identisch: die Übernahme der Mitarbeitergespräche, der hohe Zeitaufwand bei den dienstlichen Beurteilungen mit dreimaligem Besuch im Jahr 2006, die Einführung schulfachlicher und schulpolitischer Neuerungen wie Praxisklassen, M-Züge, Sprachlernklassen, Migrantenförderung, Integration Behinderter oder die Organisation von Außen- und Kooperationsklassen.

Die Landesvorsitzenden einigten sich auf ein erneutes Gespräch über ein gemeinsames Auftreten gegenüber dem Ministerium und dem Landtag.