Wichtiger Hinweis zu den PositionenManche Positionen werden vom Landesvorstand bayernweit vertreten und sind entsprechend gekennzeichnet. Andere Positionen sind Meinungsäußerungen einzelner Mitglieder des bsv mit deren Gedanken und Anregungen, die zur Diskussion einladen. Entsprechend sind diese mit dem Namen des jeweiligen Autors versehen.

Offener Brief an Herrn Staatsminister Dr. M. Piazolo

Briefkopf BSV

Staatsminister für Unterricht und Kultus
Prof. Dr. Michael Piazolo
Bayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus
Salvatorstraße 2
80333 München

Obertraubling, 19. Februar 2021

Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Michael Piazolo,

die Corona-Pandemie stellt Sie als Entscheidungsträger und nahezu alle Menschen seit einem Jahr vor immens große Herausforderungen und verlangt den unterschiedlichsten Berufsgruppen ein hohes Maß an Engagement, Flexibilität und zusätzlichem Einsatz ab. Die Schulen und das gesamte Schulpersonal sind davon nicht ausgenommen. Sich diesen Herausforderungen zu stellen, ist gerade für die Verantwortlichen vor Ort, die RektorInnen und KonrektorInnen der Grund- und Mittelschulen, eine Selbstverständlichkeit...

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Überlastung von Schulleitern*- BSV warnt vor Kollaps

Wenn der Herr Staatsminister für Unterricht und Kultus in seinem Schreiben vom 18.5.2020 die Kolleginnen und Kollegen mit „sehr geehrte Schulleiterin und sehr geehrter Schulleiter“ anspricht und um Unterstützung bittet, dann meint Herr Piazolo ganz speziell die Schulleitungen an Grund-, Mittel- und Förderschulen.

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Unterrichtsversorgung: So kann sie gelingen!

Unterrichtsversorgung an den Grundschulen - so kann sie gelingen: Hand in Hand mit den Lehrkräften!

Selbstverständlich ist auch der bsv für eine Angleichung der Besoldung zum Beispiel an die Lehrkräfte der Realschule in Bayern und damit in die Eingangsstufe nach A 13 unter entsprechender Abstandswahrung zu den Funktionsstellen.

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Informatik an der Mittelschule als Pflichtfach?

Seit weit über 40 Jahren bietet der BSV regelmäßig dem Kultusministerium seine Expertise bei der Beratung für Änderungen im Schulbereich an. Leider ist es nach wie vor so, dass es insbesondere im Vorfeld von Veränderungen und Maßnahmen vom Kultusministerium so gut wie nie genutzt wird.

Ein Musterbeispiel dafür ist die Einführung des Pflichtunterrichts in Informatik in der 7. Jahrgangsstufe. Ein Blick auf die Schülerklientel, die an vielen Mittelschulen in der 7. Jahrgangsstufe vorhanden ist, hätte ausgereicht, das zu unterlassen.

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Bessere Unterrichtversorgung an den Grundschulen

Bessere Unterrichtversorgung an den Grundschulen – ja, unbedingt! Aber nicht auf den Rücken der hochbelasteten Lehrkräfte!

Der BSV erkennt alle Bemühungen des Kultusministeriums an, die Unterrichtsversorgung an den Grund-, Mittel und Förderschulen zu sichern und zu verbessern. Schließlich ist das eine der wichtigsten Aufgaben des Schulministeriums und es ist ganz im Interesse der Schulleiter, dass genügend Unterrichtsstunden für einen hochwertigen Unterricht in allen Bereichen zur Verfügung stehen. 

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Wirtschaftsschulen gefährden Regel-Mittelschulen

Beim 16. Tag der bayerischen Wirtschaftsschulen hat das Kultusministerium der Lobby der Wirtschaftsschulen eine weitere Stärkung der Wirtschaftsschulen und der beruflichen Bildung zugesagt. Wir vom BSV haben erhebliche Einwände und Bedenken an dieser Zielsetzung!

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Schulstreiks: Schulleiter haben den „Schwarzen Peter“

Was wäre, wenn an Schulen eine SMV zu Schülerstreiks aufruft zum Beispiel wegen Schüler-Mobbing, gegen Lehrermangel, wegen zunehmender Gewalt in der Gesellschaft, gegen zu starken Notendruck und Numerus clausus, gegen zu hohe Mieten und Wohnungspreise, für eine bessere Altersversorgung oder gar gegen illegale Masseneinwanderung oder Dieselfahrverbote. Mit etwas Fantasie würden sich bestimmt 100 Themen finden lassen, für die es sich lohnen könnte, auf die Straße zu gehen statt in den Unterricht.

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Zitate: Was sagt die Schulforschung?

Prof. Jaap Scherens (www.schulmanagement.de 2/2016):

"Meine Definition für gute Schulen ist, dass diese Schulen überdurchschnittlich hohe Schülerleistungen erreichen sogar dann, wenn die soziale Herkunft als nicht günstig zu bezeichnen ist. Vereinbarte curriculare Grundsätze und spezifische Ziele der Schulleitung stehen in einem Zusammenhang mit relativ hohen Schülerleistungen!


Professor Dr. Stefan Seitz (in www.schulverwaltung.de/webinare/mediathek):

"Auf der Basis empirischer Forschungen weiß man heute, dass die Schulleitung eine zentrale Rolle einnimmt. Das jeweilige Selbstverständnis und die Art der Personalführung determinieren maßgeblich die Zusammenarbeit und das Klima einer Schule und wirken sogar auf die gezeigten Schülerleistungen. Schafft es eine Schulleitung, ein Kollegium als Kollektiv zu führen, so sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler aufgrund der Motivation der Lehrkräfte de facto besser als an schlecht geführten Schulen."

BSV im BR-Rundschau-Magazin

BSV-Vorsitzende Petra Seibert im Rundschau-Magazin des Bayerischen Rundfunks zur Überforderung der Schulleiter durch die steigenden Schülerzahlen:

Sendung vom 12.07.2017 - 21:45 Uhr

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