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BSV – Landesvorstandssitzung: Immer noch viele Baustellen

Anlässlich der Vorstandssitzung des Bayerischen Schulleitungsverbandes unter Leitung der Vorsitzenden Petra Seibert in Regensburg am 05.10.2018 war man sich wieder einmal oder immer noch einig: Trotz mancher Verbesserung der Situation an Bayerns Grund- und Mittelschulen lassen doch erhebliche Probleme zumindest auf Lösungsansätze warten.

BSV – Landesvorstandssitzung 2018

So fehlt ein richtungsweisender Schritt zur Abstandswahrung bei der Besoldung von Lehrkräften in A 13 und Leitern wie Leiterinnen in A 13 Z, was eine nicht gerechtfertigte Unterminierung der Leitungsfunktion bedeutet.

Die Unterrichtsreduzierung um eine Stunde zu Gunsten der Leitungszeit ist anerkennenswert, stellt aber nicht mehr dar als den „Tropfen auf dem heißen Stein“.

Auch die Erhöhung der Zahl an Verwaltungsangestellten ist ein Schritt, doch der große dringend notwendige Wurf fehlt auch 2018/19.

Dass in den meisten Landkreisen die Mobilen Reserven bereits im Oktober eine längerfristige Vertretung zu bewältigen haben, ist Standard über Jahre, damit ein unerträgliches Problem für die einzelne Schule und die Leitungen.

Erfreut zeigten sich die Vorstandsmitglieder über erfolgreiche Mitgliederwerbung, Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche mit Verantwortlichen im KM und Bildungsbereich.

Mit Blick auf 2019: Vom 02. – 04.06. 2019 lädt der BSV in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung in Wiederholung zum Kongress nach Banz. Siehe dazu a.a.O. Leitthema: „Schule leiten mit Optimismus, Wertschätzung und Zukunftsorientierung“.

Gespräche mit Bildungsverantwortlichen sind fest geplant.

Den Abschluss bildete die gedankliche Auseinandersetzung über das Führungspersonal bei der Neuwahl 2020.


Bericht: Siegfried Wohlmann
Foto: Christina Schmidt